Triumph des „Abendlandes“ über den Verstand?

Nun triumphieren nach den Landtagswahlen am vergangenen Wochenende in Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg und Sachsen-Anhalt ausgerechnet die Kräfte, die sich in den Wochen und Monaten zuvor im Zusammenhang mit der Flüchtlingspolitik der Bundesregierung so große Sorgen um die Kultur des Abendlandes gemacht haben, es dabei bisweilen an Kultur vermissen ließen und nicht müde wurden, hilfsweise gar das bedrohte Vermächtnis des christlichen Abendlandes zu beschwören.

Was die Alternative zu den “etablierten” Parteien so an platten Parolen treibt, darüber gaben die Wahlkampfplakate deutlich Auskunft. Gut, ein Plakat ist eben kein Gesinnungsaufsatz von 20 Seiten; schon gar kein Grundsatzprogramm. Upps, das ist nicht nett. Schließlich wird gerade daran gearbeitet. Immer schön die richtige Reihenfolge einhalten: Erst Parolen, dann Grundsätze.

Vielmehr treibt mich um, dass Menschen, die vor einer pauschalen Kriminalisierung von Flüchtlingen im Zusammenhang mit der Verteidigung der Schließung der europäischen Grenzen, wie zunächst im Wahlkampf erfolgt und später zurecht überplakatiert, offensichtlich keinen Widerspruch darin empfinden, zugleich als selbsternannter Wächter des Abendlandes aufzutreten und sich als wehrhafter Hüter der freiheitlich-demokratischen Ordnung zu verstehen.

Stark vereinfacht, bezeichnet das Abendland den Raum des lateinischen Christentums und meint damit – mehr oder weniger in Abgrenzung zur islamischen bzw. asiatischen Welt – den westeuropäischen Raum. Doch wovor sollen wir geschützt werden? Unsere europäische Identität, wenn wir denn eine solche haben, speist sich auch aus orientalischen Quellen.

Das Bemühen des „Christlichen“ setzt der Absurdität die Krone auf. Meint das „Christliche“ doch Offenheit, Toleranz, Menschenwürde, Nächstenliebe, Gastfreundschaft und Solidarität. Bilder, die zu der Praxis von Verunglimpfung, Panikmache und Ressentiments nicht wirklich passen.

Der Hass im Internet

Jetzt ist es schon so weit: Hasskommentare im Netz werden fast zur Gewohnheit. Das Ignorieren dieses ganzen Mülls, der einem dort entgegenschlägt, ist manchmal das einzig Erträgliche. Oft ist es auch das einzig Richtige, die provozierte Aufmerksamkeit zu entziehen.

Ich will und möchte mich aber nicht daran gewöhnen. Ich möchte diesen Brandstiftern nicht das Feld der Sozialen Netzwerke überlassen, in deren Anonymität sie sich sicher fühlen.
Es ist unerträglich, dass eine Kollegin im Netz von rechtem Pöbel verbal angegriffen und beschimpft wird. Dass die Staatsanwaltschaft die Ermittlung nach kurzer Zeit ohne Sichtung der Beweismittel einstellt. Es ist unerträglich, dass ein Spiegel online-Artikel über junge männliche Flüchtlinge in unserem Caritas-Jugendcafe, die alles daran setzen, sich hier zu integrieren und anzukommen, überflutet wird mit Hasskommentaren, so dass die Kommentarfunktion komplett geschlossen werden muss. Und so lassen sich endlos weitere Beispiele finden.

Es kann nicht sein, dass das Netz Übergriffe duldet, die im realen Leben geahndet werden. Anzeigen müssen ernst genommen und alle rechtlichen Möglichkeiten ausgeschöpft werden. Facebook und YouTube sollten zudem wesentlich konsequenter und schneller Beiträge löschen, die als beleidigend und diskriminierend gemeldet werden.

Und wir als Caritas Köln werden die Sozialen Netzwerke wie den Blog, unsere Facebook-Seite und den YouTube-Kanal weiter dafür nutzen, mit aller Kraft für Menschen einzutreten, die unseren Schutz und Unterstützung brauchen. Das sind Menschen, die zu uns geflüchtet sind, genauso wie Menschen mit sozialen Problemen, Menschen mit Behinderung, Pflegebedürftige, Kinder und Jugendliche.

Die Menschen kommen, um zu arbeiten

Gastbeitrag von Tim Westerholt, Teamleiter Fachdienst Integration und Migration im Caritasverband Köln

EU-Bürger, die sechs Monate in Deutschland sind, haben hier Anspruch auf Sozialhilfe – das hat das Bundessozialgericht im Dezember festgelegt. Was viele wie eine Einladung zum Sozialleistungsbetrug interpretieren, sieht in der Realität anders aus.

Die Behauptung, Menschen aus dem europäischen Ausland kämen nur aufgrund des sozialen Sicherungssystems nach Deutschland, wird gerade in Zeiten, in denen die Freizügigkeit nicht groß im Kurs steht, gerne von verschiedenen Seiten aufgegriffen. Dabei lohnt es sich einmal die wirklichen Gründe für eine Einwanderung nach Deutschland zu betrachten. Vor der sogenannten Flüchtlingskrise waren es insbesondere die im Rahmen der Osterweiterung hinzugekommenen EU-Länder, als größtes Land Polen, danach Rumänien und Bulgarien, aus denen viele Menschen nach Deutschland kamen. Im Rahmen der europäischen Wirtschaft- und Finanzkrise kamen aber auch viele Menschen hinzu, die aus südlichen und westlichen EU-Ländern stammten, so etwa Spanien, Italien, Portugal und Griechenland. Die Einwanderung aus struktur- und wirtschaftsschwachen Regionen Europas verdeutlicht, dass das zentrale Motiv hierzu in der Arbeitssuche besteht und Deutschland als eines der wenigen Länder der EU, die vergleichsweise gut durch die Finanzkrise gekommen sind, eine große Ausstrahlung im europäischen Ausland besitzt.

Um zu bewerten, wie groß die Anziehungskraft des deutschen Sozialleistungssystems ist, lohnt es sich hierauf einen Blick zu werfen. Der einzige Anspruch, den ein EU-Bürger geltend machen kann, ist es, für drei Monate überhaupt hier sein zu dürfen. Sechs Monate darf er bleiben, wenn er arbeitssuchend ist. In dieser Zeit hat er aber keine Ansprüche; nicht auf Sozialhilfe, nicht auf Arbeitslosengeld II und auch nicht auf Kindergeld. Erst wenn er sozialversicherungspflichtige Arbeit gefunden hat kann er Ansprüche geltend machen. Jetzt kann man darüber diskutieren: Wir hoch ist die Wirkung dieses Sozialsystems im europäischen Ausland? Der deutlich größere Anreiz ist eben doch, dass Deutschland als wirtschaftsstarkes Land gilt. (mehr …)

Asylpaket II – Ein Spielball der Politik?

Das neuerliche Gerangel um das Asylpaket II und der Streit um den Familiennachzug ist kaum noch zu verstehen. Ich frage mich bei dem Hin und Her: Erst gibt es eine Einigung, danach hat man dann erst  von Änderungen erfahren? Was stand denn in welchem Gesetzesentwurf und wer hat es überhaupt gelesen? – Ist Herrn Seehofer, Herrn Gabriel und auch Frau Merkel wirklich bewusst, dass sie über Leben und Tod von Menschen entscheiden?
Laut dem Gesetzesentwurf soll der Familiennachzug für „subsidiär Geschützte“ für zwei Jahre ausgesetzt werden. Es geht dabei um Flüchtlinge, die ihre unsichere Heimat verlassen, ohne persönlich konkret bedroht zu sein.
Zurzeit müssen Angehörige häufig monatelang in einer desolaten Situation auf eine Zusammenführung warten, was eine mehrjährige Trennung von Familien bedeutet. Das führt dazu, dass Frauen und Kinder nicht mehr legal einreisen können und damit besteht die Gefahr, dass diese besonders schutzbedürftigen Menschen lebensgefährliche und illegale Fluchtwege benutzen. Frauen und Kinder begeben sich in die Hände von Schleusern und setzten ihr Leben auf den maroden Booten auf dem Mittelmeer aufs Spiel. Vor einigen Monaten war der selbstgestellte Anspruch der Bundesregierung noch die „zügige Integration in Deutschland”. Die Zusammenführung mit ihrer Familie und das Wissen um ihre Sicherheit sind wichtige Voraussetzungen dafür, dass Geflüchtete Perspektiven für das Leben in einem neuen Land entwickeln und Traumata von Krieg und Flucht verarbeiten können.
Für eine gelingende Integration ist die Einschränkung des Familiennachzugs das absolut falsche Signal. Integration heißt, dass die Familien schnell die Chance bekommen, in Deutschland gemeinsam ein neues Leben aufbauen und eine Zukunftsperspektive entwickeln zu können.

Stop – der ganz “normalen” Ausgrenzung

Maria Hanisch, leitet im Geschäftsfeld Alter und Pflege die Stabsstelle Ethik, Seelsorge und gesundheitliche Versorgungsplanung

Ist Ihnen das auch schon mal passiert, sie bemerken, dass
• über andere geurteilt wird, ohne die Hintergründe zu kennen?
• die Wertung „sozial schwach“ verwendet wird, wenn Menschen, die in Armut leben, gemeint sind?
• erklärt wird, dass das Geld aus dem Bildungs- und Teilhabepaket bei den Kindern ankommen muss und nicht von Eltern für Alkohol oder Flachbildschirme verwendet werden soll?
• einem Steuerhinterzieher, der rechtskräftig verurteilt wurde, Respekt für die Annahme des Urteils gezollt wird?
• beim Thema Mindestlohn einige die Meinung vertreten, Langzeitarbeitslose würden eher eingestellt, wenn sie in den ersten sechs Monaten unterhalb des Mindestlohns entlohnt werden dürften?
• über die Einführung höherer Steuern, über Veränderungen im Steuerrecht oder die Begrenzung der Gehälter bei Vorständen großer Unternehmen viel gesprochen wird, aber keine Taten folgen?
• stereotyp wiederholt wird, wer viel leistet, auch viel bekommen muss?

Die Wirklichkeit ist komplexer und nicht nur schwarz und weiß. Lösungen zur Vermeidung von Armut und Ausgrenzung zu finden, ist gar nicht so leicht. Tatsache ist, dass die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter auseinandergeht und trotz Wirtschafts- und Bankenkrise das Vermögen des oberen Zehntels der Bevölkerung gewachsen ist. Tatsache ist auch, dass diese Gruppe über ein durchschnittliches Vermögen von über 1,15 Millionen Euro pro Person verfügt, während bei den ärmsten 20 Prozent der Bevölkerung jede und jeder im Schnitt 4.600 Euro Schulden hat.

Orientierung an Kriterien der Sozialethik
Für ein differenziertes Hinschauen und Handeln
Die Qualität caritativer Arbeit orientiert sich neben den spezifischen fachlichen Erfordernissen an einer ethischen Grundhaltung, wie Menschen zu begegnen ist. Die katholische Sozialethik benennt einige Kriterien und formuliert Maßstäbe, mit denen wir unser Handeln überprüfen können.

• Menschenwürde
Achte die Würde aller Menschen! Dazu gehören Achtung, Respekt und eine Förderung, die einem Bedürfnis nach einem würdevollen Leben gerecht wird. Dies geht über juristische Maßstäbe hinaus.
• Gerechtigkeit
Handle gerecht und ohne Einflüsse von Sympathie, Antipathie oder Formen der Willkür!
• Teilhabe
Ermögliche Teilhabe von Menschen, denen eine Teilhabe am sozialen und kulturellen Leben der Gesellschaft eingeschränkt wird!
• Freiheit
Richte dein Handeln gegenüber den anderen so aus, dass du sie immer als freie Menschen anerkennst, auch wenn ihre aktuelle subjektive Freiheit eingeschränkt ist!
• Befähigung
Handle immer befähigend und mit positiver Wertschätzung und unter Einbeziehung der vorhandenen Fähigkeiten des Menschen!
• Solidarität
Handle solidarisch zum Wohl von Benachteiligten, ohne sie durch die Hilfe zu beschämen oder zu demütigen!
• Verantwortung
Trage die Verantwortung für die von dir übernommenen Aufgaben, und verschaffe dir Klarheit über die Grenzen der Aufgaben und der Verantwortung!
• Nachhaltigkeit
Handle nachhaltig im Umgang mit deinen eigenen und fremden Ressourcen, und trage Verantwortung für eine wirklich helfende Zweck-Mittel-Relation!

Diese Grundsätze scheinen so einfach und selbstverständlich zu sein, dass sie zunächst keinen Reflex zum Widerspruch auslösen. Bei genauerer Betrachtung gibt es aber viele Situationen, in denen sie unberücksichtigt bleiben.

Yes, we can schaffen das

Es ist schon bezeichnend, wie groß der Einfluss Amerikas auf uns ist. Nicht nur weltpolitisch; auch auf unsere Kleidungs-, Ess-, Freizeit- und Sprachgewohnheiten. Das amerikanische Lebensgefühl ist das, was viele von uns als erstrebenswert sehen: The easy way of living – halt. Immer freundlich, immer lächelnd. Umso erstaunlicher ist es, wie das deutsche „Yes, we can“ der Bundeskanzlerin so schwer auf unserer Volksseele lastet. Statt Euphorie und einen vorzeitigen Friedensnobelpreis für vorerst geplante politische Taten bringt ihr „Wir schaffen das“ die deutsche Volks- und Politiker-Seele zum Brodeln.

Auch wenn wir so oft neidvoll auf Amerika schauen und fast alles schick und trendy finden, was von dort kommt und dort passiert, scheint das deutsche Gemüt doch tradierter und schwermütiger zu sein. Da kommt der doch eher dem deutschen Wesen innewohnende Pessimismus im Gegensatz zum ewig gut gelaunten und strahlenden amerikanischen Optimismus zum Ausdruck. Obwohl dies dem noch amtierenden amerikanischen Präsidenten auch in der deutschen Bevölkerung viel Sympathie und seinerzeit Vorschusslorbeeren gebracht hat. Das Glas ist in Deutschland eben immer halb leer und nie wirklich halb voll. Ein Volk der Dichter und Denker zu sein, führt offenbar auch zu der Pflicht, alles zu hinterfragen, alles zu kritisieren, alles zu analysieren. (mehr …)

Nach der Silvesternacht. Podiumsdiskussion am 26.01. um 19:30 Uhr im Domforum

Foyer SzeneDer Caritasverband Köln und das Katholische Bildungswerk laden herzlich ein zur Podiumsdiskussion in der Reihe „Caritas im Gespräch – aktuell“:
Nach der Silvesternacht: Eine andere Stadt.
Die Folgen für Flüchtlinge und Helfer
am Dienstag, 26. Januar 2016 um 19:30 Uhr im Domforum, Domkloster 3, Köln-Zentrum
Die Stadt ist seit der Silvesternacht mit den Übergriffen auf junge Frauen eine andere geworden. Im Domforum, direkt gegenüber dem Schauplatz des Geschehens, geht „Caritas im Gespräch“ den Folgen für die Soziale Arbeit mit Flüchtlingen nach. Wie sieht die Situation jetzt für Flüchtlinge aus, welche Stimmung schlägt ihnen entgegen? Wie reagieren die ehrenamtlichen und hauptamtlichen Helfer in der Flüchtlingsarbeit? Was muss sich verändern? Außerdem steuern Vertreterinnen und Vertreter der Kölner Polizei, der Justiz und einer Frauenorganisation ihre Perspektive zur Diskussion bei.

Begrüßung und Einführung in das Thema: Peter Krücker, Vorstand des Caritasverbandes Köln
Auf dem Podium diskutieren:
Susanne Rabe-Rahman, Leiterin Flüchtlingsberatung Caritasverband Köln
Larissa Bender, Mitgründerin der Kölner Syrienhilfe
Dr. Patricia Aden, Vorsitzende FrauenRat NRW e.V.
Jabbar Al Abdullah, junger Flüchtling aus Syrien
Prof. Dr. Ulrich Sommer, Strafverteidiger und Lehrbeauftragter Universität Köln
Vertreter der Kölner Polizei
Moderation: Helmut Frangenberg, Redakteur Kölner Stadt-Anzeiger

Eine Rechnung, die nicht aufgeht

Ein Gastbeitrag von Nils Freund, Fachberater Caritaspastoral

In den nächsten Tagen werden in Köln-Ostheim die ersten Menschen, die in 10 Wochen errichtete Leichtbauhallen beziehen. In jeweils 5 Hallen sollen insgesamt 400 Menschen untergebracht werden, also je 80 Personen auf 15m x 50m! Auf dem von der Stadt Köln veröffentlichten Grundriss dieser Hallen sind noch 100 Personen vorgesehen, die Zeit wird zeigen, welche Rechnung aufgeht. Bei der ersten Vorstellung dieses Leichtbauhallenkonzeptes versprach die Stadt zwei große Vorteile. WP_20160115_09_42_17_RichZum einen wurde den Menschen, die eine solche Unterkunft bewohnen sollen, ein im Vergleich zur Unterbringung in Turnhallen höheres Maß an Privatsphäre versprochen. Zum anderen wurde vor allem der Kölner Bevölkerung versprochen, dass mit Errichtung der Leichtbauhallen die Beschlagnahme von Turnhallen in Köln nicht mehr oder nur noch eingeschränkt nötig sei.

Beide Rechnungen gehen nicht auf. Man muss sich nur die aktuellen Flüchtlingszahlen anschauen, um zu erkennen, dass die Stadt jede Woche eine solche Unterkunft für 400 Personen eröffnen müsste, um die Unterbringung aller Menschen in einer solchen Notunterkunft zu gewährleisten.

Der Speisesaal

Der Speisesaal

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Versuchter Totschlag an der Altenpflege

In der vergangenen Woche hat das Bundeskabinett von Frau Merkel den Entwurf zu einem neuen Pflegeberufsgesetz beschlossen. Bei aller gemeinsamen öffentlichen Euphorie von Politik und Berufsverbänden sage ich hier: „Das geht in die Hose!“ und habe dabei den Eindruck „einsamer Rufer“ zu sein.
Meiner Meinung nach wird nun aus den drei bewährten Berufen Alten-, Kranken- und Kinderpflege ein vermeintlich neues Berufsbild kreiert, tatsächlich aber vielmehr die Krankenpflegeausbildung überarbeitet, die beiden eigenständigen Berufsbilder der Altenpflege und Kinderpflege aber „getötet“. Praktisch ist dies das Ende der eigenständigen Altenpflege.
Caritas_Köln_376x264x4c Korrektur 1Mumps ist nicht Demenz und Scharlach nicht Depression: Krankheiten des Alters unterscheiden sich von denen eines Kindes. Und besondere Anforderungen an Umgang und Empathie zu den jeweiligen Lebensphasen eines Menschen sind auch nicht wegzureden. Es bleibt ein Unterschied ein krankes Kleinkind oder einen dementen Älteren zu betreuen.
Deshalb ist die bisher unterschiedliche Ausbildung des Personals absolut sinnvoll. (mehr …)

Für den Schutz der Menschenwürde – Übergriffe und sexuelle Gewalt gegen Frauen verhindern. Gegen Rassismus und Hass!

Pressemitteilung des Bündnisses “Köln stellt sich quer”, in dem sich der Caritasverband Köln ebenfalls engagiert

Das Bündnis Köln stellt sich quer blickt mit Entsetzen und Sorge auf die Geschehnisse in der Silvesternacht rund um denKöln stellt sich quer Kölner Bahnhof!

Ebenso sind wir entsetzt über den Anschlag auf das Flüchtlingswohnheim in Köln Mülheim am 2. Januar 2016.

Das Bündnis verurteilt aufs schärfste die Übergriffe in der Silvesternacht. Die Oberbürgermeisterin, die Stadtverwaltung und die eingesetzten Polizeibehörden von Bund und Land müssen eine lückenlose Aufklärung der Vorgänge in der Silvesternacht gewährleisten und in Fällen von nachgewiesenem Fehlverhalten auch personelle Konsequenzen treffen. Straftaten jeglicher Art müssen ermittelt werden und die überführten Täter einem rechtsstaatlichen Gerichtsverfahren unterworfen werden.

Unabhängig davon, wem die Täter um den Kölner Hauptbahnhof zuzurechnen sind, gilt es deutlich und unmissverständlich klarzumachen: Gewalt gegen Frauen ist immer ein Verbrechen! (mehr …)