Reisetagebuch zu Projektreise mit Caritas international nach Marokko

Tag 1, 28. Mai: Heute geht es endlich los, 7 Tage werden wir mit Caritas International in Rabat, Marokko, verbringen und uns mit Caritas-Kollegen vor Ort austauschen. Schwerpunktthema ist die soziale Arbeit mit Migranten, vor allem mit unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen.

13 Kolleginnen und Kollegen aus Caritasverbänden in ganz Deutschland treffen sich am Frankfurter Flughafen. Der Plan ist, über Paris nach Rabat zu fliegen, wo wir gegen 22:30 Uhr eintreffen sollen.

Eine Reise mit Hindernissen: Zunächst muss ein Kollege in Frankfurt bleiben, er hat übersehen, dass sein Reisepass nicht mehr gültig ist und wird am Montag wieder zu uns stoßen.
Mit Verspätung sitzen wir in der kleinen Air France-Maschine, und sitzen, und sitzen, kurven mehrmals über die Startbahnen, bis unser Start schließlich eine Stunde verspätet frei gegeben ist.
Wir sind zuversichtlich: Unser Anschlussflug in Paris nach Rabat wird auf uns warten.
Am Flughafen angekommen hetzen wir durch die endlos langen Gänge zum Gate und – sehen unsere Maschine nur noch von hinten langsam wegrollen…

Es gibt keinen anderen Flug mehr am Abend nach Rabat, an unser Gepäck kommen wir auch nicht mehr. Aber die Rettung: Jeder von uns bekommt ein “Überlebenspäckchen” ausgehändigt, mit Zahnbürste, Rasierer (!), Duschgel und weißem T-Shirt zum Wechseln.
Die Nacht werden wir vermutlich in zwei verschiedenen Hotels am Flughafen verbringen, morgen früh geht es dann um 7:15 Uhr nach Casablanca und weiter mit dem Minibus über Land nach Rabat.

Aber noch ist unsere Organisatorin Christine Decker von caritas international am verhandeln. Mal sehen, was der Abend noch so bringt… Wir sehen es inzwischen jedenfalls alle gelassen und können dem Ganzen auch viel Komisches abgewinnen.

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