Mit einem großen Festakt im Gürzenich wurde am Dienstag, 6. September das 25-jährige Jubiläum von Kölsch Hätz gefeiert.
„Ohne das engagierte Anpacken so vieler, sei es im Haupt- und Ehrenamt oder in der finanziellen Unterstützung, würde Kölsch Hätz nicht funktionieren. Und ohne Sie wäre das
Antlitz der Veedel ein anderes, ohne Sie alle wäre die Stadt ein ganzes Stück ärmer.“, so Peter Krücker, Vorstandssprecher der Caritas Köln, in seiner Begrüßungsrede.
Gerade in der Pandemie haben die Nachbarschaftshilfen stark an Bedeutung gewonnen und so gab es im Gürzenich allen Grund zu feiern.

Zu den Presseartikeln über die Feierlichkeiten:
Kölnische Rundschau 25 Jahre Kölsch Hätz 08.09.2022 Preview-XLARGE-9379264
Kölner Stadt-Anzeiger 07.09.2022 Preview-XLARGE-9372940
Über Kölsch Hätz Nachbarschaftshilfen
Die Kölsch Hätz Nachbarschaftshilfen verfolgen das Ziel, der sozialen Isolation und Anonymisierung insbesondere von älteren Menschen entgegenzuwirken. Die Einrichtung ist seit der ersten Standortgründung im Jahr 1997 auf 13 Standorte angewachsen und in 29 Kölnern Veedeln im gesamten Stadtgebiet aktiv. Darunter befinden sich sowohl innenstadtnahe und großstädtisch geprägte Veedel, als auch Veedel, die sich eher in Randlage der Großstadt befinden und schon als ländlicher Raum betrachtet werden können.




Geflüchteten aus der Ukraine verglichen werden und zu welchem Zeitpunkt dieser Vergleich angesetzt wird. Ich erinnere mich an 2015: Immer mehr Menschen aus Syrien erreichten Deutschland. In den Medien kursierte ein Bild eines leblos am Strand liegenden kleinen Jungen. Ein furchtbares Bild und zugleich ein Bild, welches anscheinend nicht nur mich betroffen gemacht hat. Ich erinnere mich, dass ich zu dieser Zeit seitens der deutschen Gesellschaft viel Mitgefühl gegenüber den Menschen aus Syrien wahrgenommen habe. So überraschte es mich nicht, dass die Aufnahmebereitschaft zunächst sehr groß erschien: Menschen fuhren zu Bahnhöfen, hießen die Menschen aus Syrien willkommen und machten ihnen Geschenke. Ein Freund, der in der Migrationsberatung arbeitet, berichtete mir, dass er zu dieser Zeit unzählige Anrufe von Menschen erhielt, die Geflüchtete bei sich Zuhause aufnehmen wollten. Zudem waren die Asylgesetze noch deutlich liberaler als im weiteren Verlauf.
Großes Interesse an Fachtagung von Caritas Köln und Hochschule Düsseldorf 
Die Omikron-Variante lässt die Corona-Infektionszahlen in Deutschland kontinuierlich steigen, jeden Tag wird aufs Neue der Rekord gebrochen. Corona-Schutzmaßnahmen gelten nach wie vor. Schulen und Kitas bleiben geöffnet, was für die Kinder und Eltern ein Stück Normalität in der Pandemie bedeutet. Aber wie sieht der Alltag für die Erzieher*innen in den Kitas angesichts der sich ständig ändernden Corona-Regeln und der hohen Infektionszahlen unter Kita-Kindern und Mitarbeitenden aus? Diese fühlen sich zunehmend von der Politik im Stich gelassen. Aus diesem Grund haben sie an der Protestaktion unter den Hashtags #Kitasamlimit und #esreicht teilgenommen. Gestartet hatte diese unter anderem der Verband für Kita-Fachkräfte NRW.
