
Der Welttag des Friedens wurde im Klarissenkloster mit einem Gedenktag begangen, hier ein Gastbeitrag von Alice Rennert, Leitung Geschäftsfeld Integration der Caritas Köln:
Wenn ein Grünen Politiker vehement militärisches Kalkül walten lässt und dabei die Lieferung von schweren Waffen und Panzerraketen in die Ukraine fordert, fühlt sich das an, als sei man in einer verkehrten Welt.
Wenn das kriegerische Geschehen, welches sich nur rund 1.700km von uns entfernt ereignet, in der Öffentlichkeit als festgefahren und nahezu zur Normalität gehörend wahrgenommen wird, ist das erschütternd.
Furchtbar ist aber vor allem, dass kriegerische Auseinandersetzungen und Konflikte, die weiter entfernt sind und nicht unseren Wohlstand oder unsere Sicherheit bedrohen, bei weitem nicht so im Fokus der Öffentlichkeit und Berichterstattung stehen. Weiterlesen



Geflüchteten aus der Ukraine verglichen werden und zu welchem Zeitpunkt dieser Vergleich angesetzt wird. Ich erinnere mich an 2015: Immer mehr Menschen aus Syrien erreichten Deutschland. In den Medien kursierte ein Bild eines leblos am Strand liegenden kleinen Jungen. Ein furchtbares Bild und zugleich ein Bild, welches anscheinend nicht nur mich betroffen gemacht hat. Ich erinnere mich, dass ich zu dieser Zeit seitens der deutschen Gesellschaft viel Mitgefühl gegenüber den Menschen aus Syrien wahrgenommen habe. So überraschte es mich nicht, dass die Aufnahmebereitschaft zunächst sehr groß erschien: Menschen fuhren zu Bahnhöfen, hießen die Menschen aus Syrien willkommen und machten ihnen Geschenke. Ein Freund, der in der Migrationsberatung arbeitet, berichtete mir, dass er zu dieser Zeit unzählige Anrufe von Menschen erhielt, die Geflüchtete bei sich Zuhause aufnehmen wollten. Zudem waren die Asylgesetze noch deutlich liberaler als im weiteren Verlauf.
Großes Interesse an Fachtagung von Caritas Köln und Hochschule Düsseldorf 
Die Omikron-Variante lässt die Corona-Infektionszahlen in Deutschland kontinuierlich steigen, jeden Tag wird aufs Neue der Rekord gebrochen. Corona-Schutzmaßnahmen gelten nach wie vor. Schulen und Kitas bleiben geöffnet, was für die Kinder und Eltern ein Stück Normalität in der Pandemie bedeutet. Aber wie sieht der Alltag für die Erzieher*innen in den Kitas angesichts der sich ständig ändernden Corona-Regeln und der hohen Infektionszahlen unter Kita-Kindern und Mitarbeitenden aus? Diese fühlen sich zunehmend von der Politik im Stich gelassen. Aus diesem Grund haben sie an der Protestaktion unter den Hashtags #Kitasamlimit und #esreicht teilgenommen. Gestartet hatte diese unter anderem der Verband für Kita-Fachkräfte NRW.
